Altern und Beschäftigung: ein Europäischer Code of Good Practice
- Lernen, Weiterbildung und -entwicklung: Motivation aller ArbeitnehmerInnen relevante und passende Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen und so weit als möglich sicherzustellen, dass alle ArbeitnehmerInnen Zugang zu Lern-, Weiterbildungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in ihrem Erwerbsleben haben.
- Flexible Arbeitsgestaltung und Arbeitsmodernisierung: Anpassung der Arbeitszeit und anderer Aspekte der Beschäftigung, um eine Balance von Arbeits- und Familienleben zu erreichen.
- Arbeitsplatzgestaltung und Gesundheitsförderung: Arbeitsprozesse und Arbeitsorganisation sollten eine hohe Leistungsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen sicherstellen ohne deren Gesundheit zu beeinträchtigen.
- Rekrutierung: Die Auswahl von BewerberInnen für eine Einstellung sollte auf Grundlage des Bewerbungsgesprächs sowie der für die Arbeit erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen erfolgen.
- Beförderungen und interne Jobwechsel: Beförderungen sollten aufgrund von Fähigkeiten und dem Potential der MitarbeiterInnen erfolgen.
- Wege in den Ruhestand und Pensionierung: Entscheidungen zum Ausstieg sollen auf objektiven, arbeitsbezogenen Kriterien basieren. ArbeitnehmerInnen sollte die Wahl zwischen unterschiedlichen Ausstiegsszenarien geboten werden.
- Einstellungswandel innerhalb von Organisationen: Aufklärung der gesamten Belegschaft über Altersbarrieren und Vorurteile gegenüber Älteren, sowie deren Folgen und warum sie bekämpft werden müssen.
Quelle: „Ageing in employment. A proposal for a European Code of Good Practice". Eurolink Age 2000.