text size: medium | large

Last updated: 17/01/09

Mythen über ältere Beschäftigte

Es gibt eine Reihe von Vorurteilen und Mythen über ältere Beschäftigte, die, bei genauerer Betrachtung, nicht ganz so einfach angenommen werden können.

Mythos: Ältere Beschäftigte können und wollen keine neuen beruflichen Fähigkeiten erlernen.
Realität: Über 50-Jährige beweisen ihre Fähigkeiten, neue Qualifikationen zu erlernen, beispielsweise in dem sie zur schnellstwachsenden Gruppe von InternetuserInnen gehören. 40 - 50-Jährige, die vor einer Veränderung in ihrer Karriere stehen, nehmen zueinem hohen Anteil an Weiterbildungsprogrammen zur Ausbildung neuer Kompetenzen teil.


Mythos: Ältere Beschäftigte bleiben nicht lange in einem Job.
Realität: Beschäftigte, die zwischen 45 und 54 Jahre alt sind, bleiben einer Arbeitsstelle doppelt so lange treu wie 25 - 34-Jährige, wie das Bureau of Labor Statistics im Jahr 1998 erhob.


Mythos: Ältere Beschäftigte beanspruchen mehr Krankenstandstage als jüngere Beschäftigte.
Realität: Die Anwesenheitsrate älterer Beschäftigter ist in der Realität sogar höher als von jüngeren ArbeitnehmerInnen.


Mythos: Ältere Beschäftigte sind unflexibel und können sich nicht anpassen.
Realität: Da ältere Beschäftigte bereits viele Veränderungen mitgemacht und einen Teil davon scheitern sehen haben, stehen sie diesen skeptischer gegenüber. Damit ältere Beschäftigte Entscheidungen im selben Ausmaß wie jüngere Beschäftigte mittragen, ist es notwendig, sie an der Entscheidungsfindung teilhaben zu lassen und Vorgänge transparent zu gestalten.


Mythos: Ältere Beschäftigte sind teurer.
Realität: Die Kosten für höhere Löhne, längere Urlaubszeiten und Pensionen werden oft durch die geringere Fluktuation unter älteren Beschäftigten kompensiert, denn die höhere Fluktuation unter jüngeren Beschäftigten führt zu Kosten durch Rekrutierung und Einschulung.


Quelle: Institute of Electrical and Electronics Engineers - USA

© 2012 London Metropolitan University - Company Information